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Eifel-Rallye-Festival 2011MSC1MSC013

Doppelweltmeister Walter Röhrl, der als Schirmherr mehrere seiner früheren Sportgeräte in der Eifel bewegte, war begeistert: „Wer mit diesen Autos gelebt hat, für den ist das hier wie ein Traum. Es ist, als wenn ein Teil deines Lebens ein zweites Mal an dir vorbeizieht. Aber diesmal ohne Wettbewerb, ohne Stress, es ist einfach nur ein Genuss. Dennoch hast du das gleiche Umfeld wie vor 30 Jahren. Und das mit nicht nur einem historischen Auto, sondern gleich mit einem ganzen Starterfeld.“ Der lange Regensburger wurde überall wo er auftauchte umlagert und erfüllte - wie viele der andern Piloten - geduldig die zahlreichen Autogrammwünsche, „man kann den Daunern nur danken, das sie dieses Risiko eingegangen sind, so etwas Neues und Einmaliges wie dieses Festival auf die Beine zu stellen.“ Röhrls langjähriger Beifahrer Christian Geistdörfer war als Vertreter von Hauptsponsor Opel in die Organisation eingebunden. „Ich habe zusammen mit dem MSC Daun immer an dieses Konzept geglaubt, entgegen einiger Zweifler. Es freut mich besonders, dass unsere Idee nicht nur von den Teams angenommen wurde, sondern auch von den Fans. Wir haben hier jetzt eine eigene Plattform für diese Form des Motorsports geschaffen.“ Geistdörfer blickt schon in die Zukunft: „Für das kommende Jahr werden wir daran arbeiten, dass es in Details besser wird. Wir wollen nicht die Quantität sondern die Qualität in sich noch steigern“MSCP1010219.MSC009

Harald Demuth, der zweifache Deutsche Rallye-Meister ergänzte: „Im Kopf fühle ich mich hier sofort 30 Jahre jünger, leider klappt das optisch noch nicht“, schmunzelte der 61 -jährige. „Ich wusste natürlich, dass hier ein tolles Feld am Start sein wird. Aber wenn du dann hierher kommst und das alles miterlebst, dann ist es einfach nur gigantisch.“ Beobachter behaupten, wenn Demuth keine Ohren gehabt hätte, würde sein breites Grinsen rund um den Kopf laufen.

Für die Besucher vom Rethemer MSC war es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus der Rallyeszene der damaligen Zeit und für Adolf Ahrens ein ganz besonderes Erlebnis. Sein alter BOSS-Mercedes 280 CE von der Rallye Monte Carlo 1980 stand am Start der Eifel-Rallye als wenn er gerade über die Zielrampe in Monte Carlo gefahren ist. Sogar die originalen Namen von damals standen drauf. Aber auch die Gespräche mit Walter Röhrl, Jochi Kleint, Klaus Fritzinger, Sepp Haider oder Peter Dieckmann liessen genauso wie das Grummeln der alten Rallyebolieden, viele Erinnerungen aufkommen.